Avatar
Nach der für eine Familie mit Kind üblichen, dreimonatigen Planung eines gemeinsamen Kinobesuchs kam ich diese Woche letztendlich in den Genuß Avatar sehen zu können. In 3D versteht sich.
Als Brillenträger mit nur verminderter Fähigkeit räumlichen Sehvermögens kostete es mich beinahe 20 Minuten, bis auch ich eine dritte Dimension sehen konnte. Ab diesem Zeitpunkt war ich allerdings sehr angetan. Im Kino und durch die Brille wirken die Charaktere nicht mehr ganz so schrill und aufgesetzt, wie es der Trailer vermuten lies. Die Story war zwar sicherlich keine Sensation, aber sehr unterhaltsam und mit nur wenigen Momenten des Fremdschämens versehen.
Aber die Effekte! Meine Güte, schon lange habe ich auf der Leinwand kein solches Effektfeuerwerk mehr erleben dürfen. Durch die räumliche Wahrnehmung gewinnt der Film tatsächlich an Plastizität und erzeugt eine gänzlich neue Kinoerfahrung.
Wer sich bislang also um diesen Film gedrückt hat, sollte alleine dieser Erfahrung wegen den Besuch wagen. Auf der Glotze zuhause dürfte der Film eher platt wirken (Ich bitte meine Leser um Verzeihung, aber dieser Kalauer musste sein).
Wieso?
Ja, wieso eigentlich? Ich meine: wenn die Welt wirklich so wäre wie sie ist, was wäre dann wenn sie nicht so wäre. Und außerdem darf man eben die Existenz einer völlig Anderen auch nicht aus dem Blickwinkel verlieren. Zumal auch eben dieser, nämlich der Blickwinkel, auch vom jeweils individuellen Standpunkt abhängt und somit keine Objektivität gegeben sein kann.
Stichwort Objektivität: nehmen wir einfach mal an, die bislang getroffenen Prämissen würden der Realität standhalten und sich bewahrheiten. Wäre dies nicht geradezu eine Bestätigung für die Nichtexistenz des Subjekts? Was aber macht dann das Prädikat?
Fragen über Fragen, die so heute nicht mehr gestellt werden können.
[Der heutige Blogeintrag wurde Ihnen präsentiert von: Schlafentzug - die beliebteste Marke junger Eltern]
Do you know Hugo Stiglitz?

Am Thema 2. Weltkrieg haben sich schon viele Filmschaffende die Zähne ausgebissen. Nachdem ich aber einige wirklich großartige Kritiken zu “Inglourious Basterds” gelesen hatte, kam ich nicht umhin mir selbst ein Bild zu machen.
Und wirklich: der Film ist absolut gelungen. Der gezeigte Trailer erfasst den Film nicht im geringsten und die dort gezeigten Szenen sind schlecht gewählt.
Sicherlich könnte man Quentin Tarantino Geschichtsfälschung vorwerfen, allerdings ist mir dieser etwas leichtere Umgang mit dem Thema sehr viel lieber als der pseudodokumentarische Zeigefinger eines “Operation Walküre”.
Kurz: ab ins Kino und sich selbst ein Bild machen. Schon die merkwürdige Zusammenstellung deutscher wie amerikanischer Schauspieler garantieren ein ungewöhnliches Filmerlebnis. Allerdings sollte man den Film in jedem Fall in Originalton mit Untertiteln genießen. In einer synchronisierten Fassung kann dieser Film nur an Charme verlieren.
Awa! Award!
Es ist unglaublich! Meine Seite ist ausgezeichnet worden. Mit einem Award. Dem hier nämlich:

Verleiher dieses Awards war: die Dani (aka beste Ehefrau wo gibt). Der Deal, der mit diesem Award einhergeht ist, dass man diesen nun an 5 weitere Blogs verleihen soll, die aus dem einen oder anderen Grund zu den persönlichen Highlight gehören.
Und ja, Urheber dieses überaus hässlichen Awards ist ein beinahe schon unerträglich kitschiges Ich-werde-Mutter-Blog. Da ich aber unter dieser Kettenbriefparanoia leide und mich vor schlechtem Sex, schwerer Krankheit oder <Ergänze deine Phobie hier> fürchte, komme ich nicht umhin die Kette der rosarotten Heimsuchung fortzuführen. Die Empfänger bitte ich einfach, den Award als ein schlechtes Weihnachtsgeschenk zu betrachten. Wie etwa Socken. Oder Haarwasser.
Hier also meine unsortierte Aneinanderreihung besonders lesenswerter Blogs:
- AllesRoger (der diesen Award bekommt damit er endlich wieder etwas schreibt das länger als 140 Zeichen lang ist)
- Henk von Stardust Lyrics
- Nils von d0b.org
- Lena vom Dreisamblog
- Will Wheaton (dem tuntigen Wesley Crusher aus Star Trek TNG – der Award passt einfach zu gut)
Da habt ihr!
Momentaufnahme VI
Langjährige Leser meines Blogs kennen dieses Ritual ja bereits: wenn aus irgenwelchen Gründen die Gedanken, die zäh durch die Windungen meines Schädelinhalts fließen nicht für einen Artikel ausreichen, ich aber aufgrund viel zu langer Untätigkeit endlich mal wieder etwas schreiben sollte, dann ist es Zeit für eine Momentaufnahme:
Zuletzt gehört: Korn – Follow the Leader
Zuletzt gespielt: World of Goo
Zuletzt gegessen: Pizzareste
Zuletzt gelesen: iX August 2009
Zuletzt getrunken: Kaffee
Zuletzt gedacht: Smurf!
Zuletzt angesehen: Deep Space Nine – Season 4