Avatar
Nach der für eine Familie mit Kind üblichen, dreimonatigen Planung eines gemeinsamen Kinobesuchs kam ich diese Woche letztendlich in den Genuß Avatar sehen zu können. In 3D versteht sich.
Als Brillenträger mit nur verminderter Fähigkeit räumlichen Sehvermögens kostete es mich beinahe 20 Minuten, bis auch ich eine dritte Dimension sehen konnte. Ab diesem Zeitpunkt war ich allerdings sehr angetan. Im Kino und durch die Brille wirken die Charaktere nicht mehr ganz so schrill und aufgesetzt, wie es der Trailer vermuten lies. Die Story war zwar sicherlich keine Sensation, aber sehr unterhaltsam und mit nur wenigen Momenten des Fremdschämens versehen.
Aber die Effekte! Meine Güte, schon lange habe ich auf der Leinwand kein solches Effektfeuerwerk mehr erleben dürfen. Durch die räumliche Wahrnehmung gewinnt der Film tatsächlich an Plastizität und erzeugt eine gänzlich neue Kinoerfahrung.
Wer sich bislang also um diesen Film gedrückt hat, sollte alleine dieser Erfahrung wegen den Besuch wagen. Auf der Glotze zuhause dürfte der Film eher platt wirken (Ich bitte meine Leser um Verzeihung, aber dieser Kalauer musste sein).
2 Kommentare zu “Avatar”
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henk 9. März 2010 - 21:38 Das blöde ist, das ich mir kein 3D-Film der modernen Art anscheun kann. Mein letzter IMAX-Besuch endete nach 10-Minuten beim Roten Kreuz. Habe da so ein Problem mit dem Mittelohr und den Gleichgewichtssinn. Das macht so ein 3D-Film für mich eine Achterbahnfahrt mit 10-fach-Looping. |
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Jens 10. März 2010 - 09:03 Hattest du glaube ich bereits an anderer Stelle mal berichtet und damit meine Sorgen geschürt, dass es mir ähnlich ergehen würde. Trotz allem Bombast glaube ich, dass die 3D-Technologie sich im Kino nur für einen kleinen Teil der Filme durchsetzen wird. Zumindest für mich ist das permanente Fokusieren ziemlich anstrengend und einen Ben Hur würde ich nicht überleben. Zudem lenkt der Effekt auch schlicht ein wenig ab. |